Aufarbeitung, Aufklärung, juristische Verfolgung und Verhinderung bilden das Fundament unserer Arbeit. Gemeinsam geben sie dem ZAAVV Richtung, Haltung und eine klare inhaltliche Struktur.
Das ZAAVV setzt sich zum Ziel, die Ursachen und die Folgen des im Zusammenhang mit der Corona-Politik entstandenen Leids und Unrechts umfassend aufzuarbeiten.
Hierfür erschafft das ZAAVV allen Menschen die Möglichkeit, die im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen erlebten Ereignisse inklusive aller Daten, Fakten und Dokumente über einen großen, interdisziplinär entwickelten online-Fragebogen (Formular) erfassen zu lassen.
Mit Einreichung des Formulars erfolgen Dokumentation und systematische Verknüpfung sowie die zeitgeschichtliche Aufarbeitung der erfolgten Taten.
Über die Fallsammlung hinaus werden in einem physischen Archiv bedeutsame Originaldokumente und Exponate gesammelt und katalogisiert.
Die gesammelten Daten werden der Wissenschaft für Aufarbeitungs- und Forschungszwecke zur Verfügung gestellt.
Die Corona-Zeit als Ausgangspunkt: Was geschah, wann und durch wen? Eine fundierte Chronologie der Ereignisse 2020–2024.
Monat für Monat, Entscheidung für Entscheidung – eine nachvollziehbare Zeitleiste der Maßnahmen und ihrer Folgen.
Expertenrat und externe Fachstimmen analysieren Wirksamkeit, Verhältnismäßigkeit und demokratische Tragweite der Maßnahmen.
Video- und Audiodokumente, Zeugenaussagen und öffentliche Stellungnahmen – dauerhaft gesichert und systematisch archiviert.
Quellenbasiert, dokumentiert und nachvollziehbar aufbereitet. Die Hall of Shame bündelt dokumentierte Menschenrechtsverletzungen in einem Archiv der Aufarbeitung.
Ein Schwerpunkt liegt in der Aufklärung über die Bedeutung des Begriffs „Verbrechen gegen die Menschheit“ als Voraussetzung für die Entwicklung eines gesellschaftlichen Sensoriums. Durch die Bewusstmachung der Inhalte und Bedeutung von Menschenrechts- und Bioethikerklärungen stärkt das ZAAVV deren Funktion als Leitbild für jedwedes Handeln auf diesem Planeten.
Das ZAAVV möchte die in dem digitalen sowie physischen Archiv vorliegenden Materialien für die weitere Verwendung nutzbar machen. So kann zum Beispiel Wissenschaftlern die Möglichkeit eines weiten Debattenraums eröffnet werden, um Aufklärungsarbeit im Zusammenhang mit den Folgen der Corona-Maßnahmenpolitik zu leisten. Hierfür will das ZAAVV beispielsweise ein Stipendienprogramm entwickeln, um interdisziplinäre Forschung in den verschiedenen Themenbereichen zu unterstützen.
Ferner will das ZAAVV sämtliche erarbeiteten Inhalte und Erkenntnisse einem breiten internationalen Publikum zugänglich machen. Mögliche Wege hierfür sind neben Beiträgen auf unserer Website zum Beispiel Ausstellungen, eine Jahresschrift oder auch Vortragsreihen und Schulungen für Erwachsene und Kinder.
Was steht im Grundgesetz? Was sind universelle Menschenrechte? Verständlich erklärt und für alle zugänglich aufbereitet.
Komplexe Zusammenhänge auf einen Blick – verständlich, teilbar und für die eigene Kommunikation nutzbar.
Kuratiert, unabhängig und kontextstark: ausgewählte Bücher zu Demokratie, Recht, Geschichte und Corona-Zeit.
Flyer, PDF-Reports, Grafiken und weitere Materialien –gebündelt, frei zugänglich und direkt einsetzbar.
Wie entstehen Narrative, wie wirken Medien und wie prüft man Behauptungen? Grundlagen zur kritischen Einordnung.
Hörbare Inhalte und strukturierte Materialien für Bildung, Selbststudium und den Einsatz im Unterricht.
„Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer.“
(Berthold Brecht)
Die teilweise willkürlichen Corona-Maßnahmen und die schnell aufgebaute Akzeptanz in der Bevölkerung hat gezeigt, wie einfach eine Gesellschaft manipuliert werden kann und wie schnell Menschenrechtsverletzungen salonfähig werden. Um eine Wiederholung in der Zukunft zu verhindern, sind Aufarbeitung, Aufklärung und juristische Verfolgung der Geschehnisse bedeutend.
Die Aufarbeitung bringt den Umfang des erfolgten Unrechts zu Tage und legt den Grundstein für Veränderungen. Die Aufklärung dient der Bewusstseinsschärfung und der Übernahme von Eigenverantwortung. Die juristische Verfolgung führt den Verantwortlichen vor Augen, dass ihr Verhalten nicht konsequenzenlos bleibt. Dabei steht nicht zwangsläufig der Aspekt einer möglichen Bestrafung im Vordergrund.
Vielmehr schließt der Aspekt der Verhinderung das Hinwirken auf veränderte Prozesse bei der juristischen Verfolgung von Menschenrechts-verletzungen ein, insbesondere die Schaffung eines erweiterten Strafzumessungsinstrumentariums, das berücksichtigt, dass Strafe nur in äußerst geringem Umfang generalpräventiv wirken und das Leid der Opfer nur in geringem Maße lindern kann.
Kontinuierliche Beobachtung von Gesetzesvorhaben, Notstandsbefugnissen und politischen Entwicklungen in Europa und weltweit.
Quartalsweise Berichte analysieren politische Entwicklungen und bewerten ihr Gefährdungspotenzial für Grundrechte und Demokratie.
Wie haben andere Länder auf Krisen reagiert? Was hat funktioniert, was hat Grundrechte verletzt? Vergleichende Analysen aus über 40 Ländern.
Klare, faktenbasierte Positionen zu aktuellen Gesetzesvorhaben und politischen Entscheidungen — adressiert an Öffentlichkeit, Medien und Politik.
Unabhängige Gutachten und Stellungnahmen aus Recht, Politik und Wissenschaft — öffentlich zugänglich und nachvollziehbar aufbereitet.
Diejenigen, die mit ihren Entscheidungen die Corona-Maßnahmen etabliert und so das Leid zahlreicher Opfer in Kauf genommen haben, müssen dafür Verantwortung übernehmen. Diejenigen, die mit Behauptungen oder Modellierungen die Zukunft vorhersagen wollten, und sich – in jedem einzelnen Fall – desaströs geirrt haben, können dies nicht als "Rechenfehler" abtun. Verantwortlich im Sinne des Völkerstrafrechts (Art. 25 Abs. 3 c. Röm. Statut) ist, wer "zur Erleichterung eines solchen Verbrechens Beihilfe oder sonstige Unterstützung bei seiner Begehung oder versuchten Begehung leistet".
Wir werden unermüdlich daran arbeiten, Zahlen und Fakten zusammenzutragen, welche die Zusammenhänge aufzeigen. Dies erfolgt über das vom ZAAVV entwickelte Formular (link zum Menüpunkt „Formular“), das allen Menschen für die Erfassung ihrer im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen erlebten Ereignisse zur Verfügung steht.
Die umfassende Datensammlung dient u.a. Nachweis für Prozesse zum Beispiel vor dem Internationalen Strafgerichtshof.
Ferner werden wir unter Anwendung wissenschaftlicher und juristischer Methoden die historische Rolle der Verantwortlichen beleuchten. Ziel ist es, die persönliche Verantwortung eines jeden Täters, einer jeden Täterin zu klären und die Möglichkeiten eines gerichtsförmigen Prozesses in hervorgehobenen Einzelfällen zu prüfen. Ferner will das ZAAVV auf die Errichtung eines Entschädigungsfonds für die Opfer hinwirken.
Koordination von Sammelklagen, Musterklagen und juristischen Vorstößen auf nationaler und internationaler Ebene.
Transparente, öffentlich einsehbare Übersicht aller laufenden Verfahren — inklusive Status, zuständiger Gerichte und Prozessunterlagen.
Gewonnene Verfahren, erreichte Stellungnahmen, erzwungene Akteneinsichten — dokumentiert als Beweis für die Wirksamkeit unserer Arbeit.
Betroffene erhalten Orientierung, welche rechtlichen Möglichkeiten sie haben und wie das ZAAVV dabei unterstützen kann.
Strafanzeigen, Gerichtsbeschlüsse, Ablehnungsbescheide, Antwortschreiben — alles archiviert und nach Thema, Datum und Verfahrensstand durchsuchbar. Das Archiv wächst kontinuierlich und ist für registrierte Mitglieder vollständig zugänglich.
Analysen, Verfahren, Dokumentationen — all das kostet Zeit, Expertise und Ressourcen. Als Fördermitglied ermöglichst du, dass diese vier Säulen weiter stehen und wachsen.